09.12.2024

Rückblick auf die Jahreskonferenz 2024 der Plattform Privatheit: Ein Erlebnis voller Vernetzung und Ideen

Als Team des BMBF-geförderten Projekts PriBizz durften wir vom 16.-18. Oktober 2024 Teil der Jahreskonferenz 2024 der Plattform Privatheit sein. Diese Veranstaltung bot nicht nur die Gelegenheit, unser Projekt vorzustellen, sondern war auch eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen engagierten Projekten auszutauschen und gemeinsam mögliche Lösungsansätze zu diskutieren, welche die Privatheit im Rahmen zunehmender Digitalisierung fördern.

Vernetzungstreffen: Neue Impulse und Ideen

Bereits am Tag vor dem offiziellen Konferenzbeginn gab es ein Vernetzungstreffen aller Projekte der Plattform Privatheit. In dieser interessanten Auftaktveranstaltung wurde denjenigen Projekten, welche der Plattform im letzten Jahr beigetreten sind, die Möglichkeit geboten, sich vorzustellen und erste Fragen der anderen Teilnehmenden zu beantworten. Wie auch die weiteren Tage noch intensivierend aufzeigten, war es bereits anfänglich inspirierend zu sehen, wie vielfältig die Themen, Problemstellungen sowie hiermit einhergehenden Lösungsansätze aussehen, welche entwickelt werden, um den Herausforderungen im Bereich der Privatheit zu begegnen.

Direkt im Anschluss fand ein von unserem Projekt initiierte Vernetzungsworkshop zum Thema „Geschäftsmodelle und Privatheit“ statt, an welchem dankenswerterweise die Projekte Anymos und Periscope mit deren Vertretern Judith Junker (Anymos), Frederik Metzger (Anymos), Rachel Sellung (Periscope) sowie Björn Hannecke (Periscope) teilnahmen. Im Verlaufe des Workshops hatten wir die Möglichkeit, Inhalte unserer jeweiligen Projekte vorzustellen und über zentrale Fragen zu diskutieren, welche uns im Rahmen unserer Projektarbeit begegneten. Die überaus rege Teilnahme des Publikums an der Diskussion freute uns sehr und zeugte von großem Interesse an den thematisierten Fragestellungen. Darüber hinaus bot die Zusammenführung verschiedener Projekte in Kombination mit einer derart intensiven Diskussion auch erste Grundsteine für eine zukünftige Zusammenarbeit, worüber wir uns ebenfalls sehr freuen und dankbar sind.

Eine Präsentation auf einer Bühne mit einer Frau, die auf einem Podium steht.Eine Gruppe von fünf Frauen steht im Freien vor einer historischen Kulisse.

Jahreskonferenz: Spannende Beiträge und wertvolle Erkenntnisse

Der erste Konferenztag beinhaltete eine Fülle von interessanten Vorträgen und Diskussionen: Beginnend bei drei Keynotes zu Inhalten wie dem brisanten Thema „Pay or Okay“ (Max Schrems), der „Freiheit by Design” (Marit Hansen) sowie zur geopolitischen Auseinandersetzung mit dem sogenannten „Brüssel-Effekt” (Ingrid Schneider), über spannende Paper-Sessions bis hin zu einer Vielzahl an Podiumsdiskussionen.

Eine dieser Podiumsdiskussionen wurde von uns als Projekt-PriBizz organisiert. Im Fokus stand dabei das Thema „Freiheit auf digitalen Plattforminfrastrukturen: Das Spannungsverhältnis zwischen Privatheit und individualisiertem Nutzererlebnis“. Unsere Projektmitglieder Prof. Dr. Daniel J. Veit (Verbundkoordinator, Universität Augsburg) sowie Prof. Dr. Jessica Heesen (IZEW Tübingen) nahmen als Vertreter des PriBizz-Projekts hieran teil, während Antonia Meythaler (Weizenbaum Institut) und Susanne Zühlke (PwC Legal) dankenswerterweise als externe Gäste deren wertvolle Perspektiven aus Forschung und Praxis einbrachten. Die Diskussion wurde von Hendrik Kafsack von der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) moderiert. Dieser verstand es außerordentlich, die unterschiedlichen Sichtweisen unter aufgelockerter und zugleich spannungsreich gehaltener Gesprächsatmosphäre in einen konstruktiven Dialog zu verwandeln. Die ausgetauschten Standpunkte beleuchteten die vielschichtigen Herausforderungen bezüglich der Digitalisierung im Rahmen von Plattforminfrastrukturen aus den Blickwinkeln der digitalen BWL, Rechtswissenschaften und Ethik.

Abschließend möchten wir nochmals unseren besonderen Dank an das Team der Plattform Privatheit aussprechen, welches diese großartige Jahreskonferenz veranstaltet hat. Ein herzlicher Dank geht ebenfalls an die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Workshops sowie der Podiumsdiskussion. Wir blicken der zukünftigen Zusammenarbeit und dem Austausch, welcher aus diesen wertvollen Begegnungen hervorgehen wird, voller Vorfreude entgegen. Als PriBizz-Team planen wir nun die nächsten Schritte und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in die Projekt-Praxis umzusetzen!

Eine Podiumsdiskussion mit fünf Personen auf einer Konferenzbühne.